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Mürbteig leicht gemacht: 8 Backtipps für perfekte Kekse

Kekse gehören einfach zur Advents- und Weihnachtszeit, aber wer kennt das nicht – strikt ans Rezept gehalten, doch der Mürbteig will einfach nicht so wie er soll: der Stern ist eher ein brösliges Formexperiment, man fragt sich, wieso alles so klebrig und gleichzeitig so voller Mehl ist und kann sich nur mit dem Gedanken trösten, dass Schokoguss und Zuckerperlen vom Aussehen ablenken werden.
Dank Keks-Expertin Johanna Aust wird Backen mit Mürbteig zum Vergnügen – mit diesen Tipps und Tricks gelingen euch eure Mürbteig-Kekse garantiert!

Die 8 wichtigsten Mürbteig-Tipps:

♥ Für Mürbteig und Rührteig die Butter ½ Std. vor Backbeginn aus dem Kühlschrank nehmen und auf Raumtemperatur bringen.

Nicht vergessen: Mürbteig muss schnell verarbeitet werden! Wird er zu warm einfach eine kurze Pause einlegen und nochmal in den Kühlschrank stecken! 640 x 640

Nicht vergessen: Mürbteig muss schnell verarbeitet werden! Wird er zu warm einfach eine kurze Pause einlegen und nochmal in den Kühlschrank stecken!

♥ Die in kleine Würfelchen geschnittene Butter mit dem Dotter etwas verkneten – hier darf gerne Hand angelegt werden – dann mit den restlichen Zutaten abbröseln. Wenn der Teig zu binden beginnt, aus der Schüssel nehmen und auf der Arbeitsfläche rasch gut verkneten. Wichtig ist rasches Arbeiten, denn durch die Handwärme erwärmt sich auch die Butter und der Teig wird „brandig“ (beginnt zu bröseln).

♥ Wenn der Teig zu weich ist, kurz in den Kühlschrank stellen, ansonsten sofort weiterverarbeiten.
Wichtig: Backrohr vorheizen, es muss die Temperatur erreicht haben, bevor das erste Blech ins Backrohr kommt.

Mürbteig ist die Grundlage für viele leckere Keksvariationen und Johanna Aust zeigt was sich damit alles machen lässt. Photos: © Sonja Priller 1080 x 1080

Mürbteig ist die Grundlage für viele leckere Keksvariationen und Johanna Aust zeigt was sich damit alles machen lässt. Fotos: © Sonja Priller

♥ Den Teig aufteilen, kleine Mengen ausrollen. Mehl auf die Arbeitsfläche streuen – so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig.

Mit einer Palette zwischen Teig und Arbeitsfläche durchfahren, damit der Teig nicht anklebt.

♥ Wenn nötig, mit der Palette etwas Mehl unter den Teig holen. Mit den Handflächen über den Mürbteig streichen, um so zu kontrollieren, ob er gleichmäßig ausgerollt ist.

Sollte man es mit der Menge einmal zu gut gemeint haben, lässt sich Mürbteig auch problemlos einfrieren. 940 x 788

Sollte man es mit der Menge einmal zu gut gemeint haben, lässt sich Mürbteig auch problemlos einfrieren. Foto: Sonja Priller

♥ Gewünschte Formen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Teigreste und ein frisches Stück Teig zusammenkneten und ausrollen wie oben beschrieben.

♥ Kleingebäck mit Heißluft und bei 180 °C backen, so kann man bis zu drei Bleche gleichzeitig ins Rohr geben.
Ausnahme: Anisbögen werden bei Ober- und Unterhitze und 200 °C gebacken.
Die Backzeit richtet sich nach der Teigdicke und danach, wie oft man das Backrohr öffnet. Die angegebene Backdauer ist ein Richtwert, daher wichtig: auf Sicht backen!

♥ Backrohre haben so ihre Eigenheiten – zum Beispiel unterschiedliche Temperaturen an verschiedenen Stellen. Bleche während des Backvorganges eventuell drehen oder die Einschubschiene wechseln.

 

Mit diesen einfachen Profitipps steht einem verführerischen Schlemmer-Keksteller nichts mehr im Wege und ihr könnt mit Köstlichkeiten wie Zimtrauten, Mohnkipferl, Mandel-Marzipan-Sternen, Nussecken oder nussig-zarten Kürbiskernblüten auftrumpfen. Für die perfekte Schokoglasur zum Veredeln der Mürbteigkekse haben wir euch hier 10 einfache Tipps zusammengestellt.

Weitere Tipps und Tricks und köstliche Rezepte findet ihr in unserem kostenlosen Booklet „Die besten Weihnachtskekse“ von Johanna Aust und Anna Pevny. Damit habt ihr die besten Köstlichkeiten parat, um Familie und Freunde zu überraschen und auf Weihnachten einzustimmen.

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